Liebold’s Leberkäs – seit 1897
und jetzt in der Dose zum Backen

Wir von Fischer freuen uns für unser Dosenfestival die kleine Metzgerei Liebold gewonnen zu haben. Wir behaupten: besser geht’s ned. Die Metzgerei – oder bezeichnen wir sie lieber als Leberkäs-Manufaktur – wird seit 1897 und in vierter Generation von der Familie Liebold geführt und sitzt in der Sandstraße mitten in der Altstadt Bambergs unterhalb der Domtürme.

Die Metzgerei hat viel erlebt – drei Dinge haben sich glücklicherweise bis heute erhalten:

  • Dass die Familie Liebold hinter der Theke steht,
  • dass der Laden noch den Flair anno dazumal ausstrahlen darf und
  • dass das Rezept für den äußerst geschmackvollen Leberkäse aus dem 19. Jhd bis heute weitergegeben und von Thomas Liebold nach wie vor verwendet wird.

Bis auf die Gewürzmischung ist es ein offenes Geheimnis, warum nicht nur Bamberger auf Liebold’s Leberkäs schwören: Es wird nur bestes Fleisch aus Bayern und vom Schlegel verwendet – Fett nur so viel wie nötig.

“In Italien wird daraus Parmaschinken gemacht – wir machen damit unseren Leberkäs.”

Die Gewürzmischung hingegen ist Familiengeheimnis, das selbst wir, die wir für Thomas Liebold das Brät in einer modernen Anlage herstellen dürfen, nicht kennen. So wird Liebold’s Leberkäs immer etwas Besonderes bleiben.

Als wir 2016 gemeinsam auf die Idee kamen, den Leberkäse (andernorts auch Fleischkäse genannt), den es bis dahin nur in der Sandstraße zu kaufen gab, in Dosen abzufüllen, war die Spannung hoch, ob er tatsächlich so schmecken wird wie vor Ort – ohne seinen gewohnten Ofen. Der Aufwand hat sich gelohnt und wir freuen uns, dass wir ein Stück Bamberg exportieren können und Sie zuhause in einen heißen, frischen und leckeren Leberkäs beißen können.

Und dennoch – den Laden und die Leidenschaft von Thomas Liebold hinter der Theke konnten wir leider noch nicht mit eindosen – wir bleiben aber dran. Ein Besuch in Bamberg lohnt also …

Ihre Metzgerei Fischer

VON 1897 BIS HEUTE

Wer Bamberg schon mal besucht hat kennt auch die Sandstraße in der Altstadt und das Schlenkerla mit seinem weltweit bekannten Rauchbier. Dort hat sich eine liebenswerte Tradition, die 1916 eingeführt wurde, bis heute erhalten. Bis 12.00 Uhr morgens darf man sich sein Leberkäsbrödla mitbringen und im Schlenkerla mit einer Halben genießen. Und wo holt man sich den? Natürlich gleich nebenan in der Metzgerei Liebold, die in vierter Generation und seit 1897 dort Leberkäs herstellt.
Zu einer Zeit, als es noch nicht so verständlich war wie heute, dass es in der Metzgerei einen Backofen gab. So war es damals Aufgabe der Lehrlinge, den Leberkäs in nummerierten Pfannen zur Bäckerei zu bringen und heiß wieder zu holen. Erst 1967 wurde zwischen Schlachtküche und Laden ein Backofen installiert.

Wenn Sie nun ein Stück Bamberg in Ihrem Ofen heißmachen – alles wie früher? Fast. Natürlich wurde in vier Generationen am Rezept gefeilt und vor allem der Fettanteil reduziert.

Überzeugende Bayerische Qualität

Einhellig ist die Meinung, dass Liebold’s Leberkäs ausgesprochen gut ist. Wenn in unserem preissensiblen Oberfranken Kritik verlautet wird, dann geht es meist um den Preis. Dann sagen wir: Ja. Wir errechnen den Preis alleinig über die Qualität. Wir verarbeiten für den Leberkäs nur bayerisches Sauenfleisch vom Schlegel, führen max. 30% Fettanteile zu und verwenden außer Pökelsalz keine Zusatzstoffe. Die Gewürzmischung ist Familiengeheimnis, das nicht einmal wir kennen. Aber wir wissen – daran wird nicht gespart …

schmeckt auch ohne Senf!

Senf zum Leberkäs mag für viele Liebhaber obligatorisch sein. Bei Thomas Liebold im Laden sollten Sie diesen Wunsch nur im Grenzfall äußern, denn es könnte seine Leberkäs-Seele beleidigen. Viele Jahrzehnte hat die Familie an der Gewürzmischung gefeilt und die Fettanteile reduziert.
Wir laden Sie ein Liebold’s Leberkäs nur mit einem Kümmelbrödla zu genießen.
Wir garantieren: Er schmeckt auch ohne Senf!

vom Laden in die Dose

Liebold’s Leberkäs ist schon seit Jahrzehnten ein Markenzeichen, das über die Region hinaus Bekanntheit errungen hat. Man munkelt, dass so Mancher Bamberg immer wieder nur aus einem Grund einen Besuch abgestattet hat. Ausgesprochene Liebhaber waren besonders findig, um Ihren Freunden ein Stück Bamberg mitzubringen:

  • Ein Motorradfreund aus Leverkusen, der extra mit leeren Motorradtaschen anreist und, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen, mit halsbrecherischer Geschwindigkeit nach Hause fährt.
  • Ein natürlich nicht genannter Ingenieur, der auch in Dubai nicht auf seinen Leberkäs verzichten will und die Lieferung als „Lebkuchen“ kaschiert, um die Leberkäs-Einreiseerlaubnis zu erhalten …
  • Ein Berliner, der sich in seinem alten Benz ein großes Tiefkühlfach bastelt, damit er die wertvolle Ware innerhalb von 4 Std. heil hochbringt …

Als dann Marcus Fischer mit der Idee kam, den Leberkäs in Dose zu bringen, war nicht viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Denn Thomas Liebold war es nicht jedesmal wohl zumute, wenn die sensible Ware auf Reisen ging. Nach ausgiebigen gemeinsamen Testläufen war es dann soweit, dass auch der Meister selbst keinen Unterschied mehr zwischen Laden- und Dosen-Leberkäs herausschmecken konnte. 
Liebold’s Leberkäs darf international …

Kühl´ mich und schau auf die Umwelt

Sie wundern sich, dass die Dose gekühlt sein muss? Das Brät wird frisch und ohne weitere Konservierungsstoffe eingedost. Im normalen Kühlschrank können Sie das Brät bis 6 Monate aufbewahren. Nach dem Öffnen der Dose ist das Brät innerhalb von 3 Tagen zu verbrauchen. Aber wer backt schon halbe Sachen.

Wer über den Dosenrand hinausschaut – die Dose haben wir gewählt, weil sie das Aroma zu 100% erhält und darüberhinaus gegenüber Kunststoff umweltfreundlicher ist. Der Energieeinsatz für das Aufbacken einer Dose liegt bei ca. 0,50 €.

Unser Tipp: Freunde einladen. Schon bei 6 Dosen im Ofen optimieren Sie Ihre Bilanz auf unter 10 Cent/Dose 🙂

Kundenstimmen und echte Meinungen

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